Holthusen-Handball
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28.04.12 TuS Holthusen – HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 2 18:21 (11:10)
Abenteuer schon wieder vorbei???
Gemeinsam mit den Zuschauern und dem Gegner den Klassenerhalt feiern. So hatten sich das die Herrenhandballer des TuS Holthusen für das letzte Saisonspiel gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vorgestellt. Doch daraus sollte nichts werden. Ganz im Gegenteil: Durch die 18:21-Niederlage und den gleichzeitigen Punktgewinn des bisherigen Tabellenletzten, dem Wilhelmshavener HV II, hat das Team von Trainer Johann Janssen nun die „Rote Laterne“ inne und muss um den Verbleib in der Weser-Ems-Liga bangen.
Das Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Saison. In nahezu jedem Spiel konnte der TuS mindestens 45-50 Minuten mithalten, das Spiel komplett offen gestalten, um dann in der Schlussphase kraft- und ideenlos die Punkte aus den Händen zu geben. Zu selten gelang es den Rheiderländern, in diesen entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren und als Kollektiv diese Spiele für sich zu entscheiden.
Zum Spiel: Die erste Halbzeit gehörte größtenteils den Hausherren, die zwar in der Abwehr einige Lücken offenbarten, aber dank mehrerer Paraden von Keeper Lars Battermann immer in Führung lagen. Dass es aber nur mit einer 11:10-Führung in die Pause ging, lag an der kläglichen Chancenverwertung im Angriff. Drei Siebenmeter und etliche 100%ige Torchancen wurden vergeben und somit verpasste es die Heimsieben, mit einer komfortableren Führung in die zweite Halbzeit zu gehen. Der zweite Durchgang begann optimal für den TuS. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Führung auf drei Tore ausgebaut. Doch so schnell dieses Polster erspielt worden war, so schnell war es auch schon wieder dahin. Danach plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin und es deutete sich eine spannende Schlussphase an. Doch nach dem 17:17-Ausgleichstreffer des TuS eine knappe Viertelstunde vor dem Ende der Partie fiel den Hausherren überhaupt nichts mehr ein. Während sich die Gäste immer weiter motivierten und über eine sehr kompakte Abwehr zu überzeugen wussten, spielten die Holthuser auf einmal ängstlich und versuchten ihr Glück über Einzelaktionen zu erzwingen. Diese Versuche gingen jedoch nach hinten los und das bestrafte die HSG mit vier Treffern in Folge. Damit war die Begegnung entschieden und die Gäste durften beim Schlusspfiff einen verdienten 18:21-Auswärtssieg bejubeln.
Für die Holthuser, die nun den letzten Tabellenplatz einnehmen, heißt es nun warten und hoffen. Denn ob der TuS eine weitere Saison in der Weser-Ems-Liga spielen darf oder ob das Abenteuer bereits nach einer Spielzeit wieder beendet ist, hängt von der Anzahl möglicher Auf- und Absteiger der anderen Ligen ab und ist zu diesem Zeitpunkt völlig offen.
TuS Holthusen: Lars Battermann (TW), Simon Schröder (TW), Jörn Battermann, Jürgen „Figo“ Dreesmann, Nico Havrilla, Thorben Hinderks, Jan Löning, Tobias Adam, Jan Winterboer, Malte Löning (1), Thomas Janssen (2), Marcus Wilken (4), Heiko Jans (5/3), Markus Janssen (5).
14.04.12 HSG Blexer TB / SV Nordenham - TuS Holthusen 29:21 (17:11)
Niederlage im letzten Auswärtsspiel
Mund abwischen und voll und ganz auf das letzte Saisonspiel konzentrieren. Mit diesem ernüchternden Fazit mussten sich die Herrenhandballer des TuS Holthusen im letzten Auswärtsspiel der Weser-Ems-Liga-Saison bei der HSG Blexer TB/SV Nordenham auf die Heimreise begeben. Die Gastgeber durften einen vollkommen verdienten 29:21-Erfolg bejubeln und weiterhin von der Meisterschaft träumen.
Trotz wieder einmal etlichen Ausfällen machte sich das Team um Trainer Johann Janssen selbstbewusst auf die längste Auswärtsfahrt der Saison. Allerdings drückte von Anpfiff an nur die HSG dem Spiel ihren Stempel auf. Der TuS spielte in der Abwehr viel zu ängstlich und machte es den Hausherren teilweise ausgesprochen leicht, zu Torerfolgen zu kommen. Und auch der Angriff war geprägt von Einzelaktionen, nur selten konnten Tore über Spielzüge erzielt werden. So konnte sich der Gastgeber problemlos absetzen und hatte sich bis zur Halbzeit eine komfortable 17:11-Führung erspielt.
Für die zweite Halbzeit hatten sich die Rheiderländer vorgenommen, den Schaden in Grenzen zu halten und sich auf keinen Fall abschlachten zu lassen. Und dies sollte dann auch gelingen. Der zweite Spielabschnitt lief relativ ausgeglichen. Eine richtige Aufholjagd konnten die Holthuser aufgrund von fehlender Körpersprache und zu wenig Kampf- und Siegeswillen jedoch zu keinem Zeitpunkt starten. So hatte es die HSG leicht, ihren Stiefel herunter zu spielen. Beim Schlusspfiff des wieder einmal schlechten Schiedsrichtergespanns stand für den TuS eine 29:21-Niederlage zu Buche, die schleunigst vergessen werde sollte.
Ab sofort gilt die volle Konzentration dem letzten Saisonspiel am Sonnabend, den 28.04.12. Vor heimischer Kulisse haben die Holthuser dann die große Chance, den Klassenerhalt endgültig klar zu machen. Gegner ist dann die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, die punktgleich über dem TuS platziert ist.
TuS Holthusen: Lars Battermann (TW), Steffen Luikenga (TW), Johannes Kampen, Malte Löning (1), Jan Löning, Tobias Adam (1), Thorben Hinderks (1), Jörn Battermann (3), Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Thomas Janssen, Heiko Jans (1), Nico Havrilla (6/4), Markus Janssen (7).
17.03.12 TuS Holthusen – HSG Wiefelstede/Neuenkruge 19:22 (11:11)
Verdiente Heimniederlage
Im vorletzten Heimspiel mussten sich die Herrenhandballer des TuS Holthusen mit einer verdienten Niederlage abfinden. Gegen die HSG Wiefelstede/Neuenkruge verlor das Team von Trainer Johann Janssen aufgrund einer schlechten Schlussphase mit 19:22 Toren.
Die Gäste, die bereits das Hinspiel für sich entscheiden konnten, erwischten den besseren Start in die Partie. Der TuS fand zunächst überhaupt keine Lücken in der beherzt zupackenden Abwehr der HSG. Auf der Gegenseite versuchten die Hausherren mit einer doppelten Manndeckung Fehler zu erzwingen, doch aus diesem Vorhaben wurde nichts. Zu wenig Kampfgeist und vor allem mangelnde Unterstützung sorgten für einfache Gegentore. Folgerichtig stellte man die Abwehr auf eine defensive 6:0-Formation um und spielte auch im Angriff nur noch mit einem Kreisläufer. Und diese taktischen Änderungen brachten die Hausherren langsam zurück in die Partie. Allerdings sorgten etliche Fehler auf beiden Seiten für ein unrundes Spiel mit vielen Einzelaktionen und keinem richtigen Spielfluss. Nichtsdestotrotz gestaltete der TuS die erste Halbzeit zum Ende hin völlig ausgeglichen. So wurden beim Stand von 11:11 die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt machten beide Teams da weiter, wo sie vor dem Pausentee aufgehört hatten. Wenig Kreativität beider Angriffsreihen gepaart mit ganz ordentlicher Abwehrarbeit sorgten für wenige Tore auf beiden Seiten und ein weiterhin völlig offenes Spiel. Aufgrund vieler technischer Fehler und einer schlechten Chancenverwertung konnte des TuS aber kein Kapital daraus ziehen. So wechselte die Führung munter hin und her und es ging beim Stand von 18:18 in die entscheidende Phase. Und diese letzten zehn Minuten gehörten nur den Gästen. Die Heimsieben bekam überhaupt keine Struktur mehr in ihre Angriffsbemühungen und so mussten einige Verzweiflungswürfe genommen werden, die sichere Beute des Gästekeepers waren. Und auch die Abwehr der Holthuser arbeitete nicht mit dem nötigen Biss und dem Willen, keine Treffer zuzulassen, sondern machte es der HSG teilweise sehr leicht, zum Torerfolg zu kommen. Mit vier Toren in Folge entschied der Mitaufsteiger so die Partie und durfte aufgrund der besseren kämpferischen Einstellung am Ende einen verdienten Auswärtssieg bejubeln.
Für den TuS gilt es, die kommenden spielfreien Wochen zu nutzen, um die Akkus wieder aufzuladen und alle Kräfte noch einmal zu bündeln, bevor es am 14.04.12 zum letzten Auswärtsspiel nach Nordenham geht.
TuS Holthusen: Lars Battermann (TW), Simon Schröder (TW), Steffen Luikenga, Jan Winterboer, Malte Löning (1), Jan Löning (1), Thorben Hinderks (1), Marcus Wilken (4/2), Jörn Battermann, Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Thomas Janssen (2), Heiko Jans (5), Markus Janssen (4).
03.03.12 TuS Holthusen – HSG Harpstedt / Wildeshausen 24:24 (12:10)
Nächster Punktgewinn
Das Saisonziel der Herrenhandballer des TuS Holthusen rückt immer weiter in greifbare Nähe. Durch ein 24:24-Unentschieden gegen die HSG Harpstedt/Wildeshausen konnte das Team von Trainer Johann Janssen den nächsten Punktgewinn feiern und den Abstand zum Tabellenschlusslicht aus Wilhelmshaven weiter vergrößern.
Allerdings hätte man mit etwas mehr Cleverness auch den zweiten Heimsieg in Folge feiern können. Auch wenn wieder etliche Spieler nicht zur Verfügung standen, hatte der TuS in der ersten Halbzeit dominiert und verdient mit einer 12:10-Pausenführung die Seiten gewechselt. Dass es jedoch „nur“ zwei Tore waren, die die Rheiderländer zu diesem Zeitpunkt in Führung lagen, hatte viele Gründe. So wurde in der Abwehr zwar kompakt gearbeitet und es wurden etliche Bälle abgefangen, jedoch zeigte die Heimsieben bei der Chancenverwertung einige Schwächen. Zudem hatten auch die beiden Unparteiischen nicht ihren besten Tag erwischt und sorgten mit vielen fragwürdigen Entscheidungen für Unruhe. Der TuS ließ sich aber auch davon nicht aus der Ruhe bringen.
Im zweiten Spielabschnitt machten die Holthuser da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die Abwehr stand gut und im Angriff nutzte man die sich bietenden Lücken konsequent aus. So wurde die Führung bis auf vier Tore ausgebaut. Doch danach verlor der TuS komplett den Faden und spielte nervös und unentschlossen. Die Gäste bestraften diese Schwächephase eiskalt und glichen das Spiel innerhalb kurzer Zeit wieder aus. Es sollte sich also erneut eine turbulente Schlussphase anbahnen, die es an Spannung und Dramatik wieder in sich hatte. Zwar wurde kein Sport für Handballfeinschmecker gezeigt, allerdings mangelte es an Kampf und Siegeswillen bei beiden Teams zu keinem Zeitpunkt. Drei Minuten vor der Schlusssirene erzielte die HSG den erneuten Ausgleichstreffer und dann begann die Zeit des Zitterns. Da jedoch beide Abwehrreihen noch einmal alles aus sich herausholten und energisch einen Gegentreffer verhinderten, gelang es keiner der beiden Mannschaften, den entscheidenden Treffer zu erzielen. So stand beim Schlusspfiff ein 24:24-Unentschieden zu Buche. Hätte man vor dem Spiel gesagt, dass die Hausherren einen Punktgewinn feiern würden, hätte man sich damit vollkommen zufrieden gestellt. Doch aufgrund der zwischenzeitlichen deutlichen Führung wäre auch ein Sieg möglich gewesen, sodass auch ein Funken Enttäuschung im Lager der Holthuser zu spüren war.
In zwei Wochen steht das nächste Heimspiel an, Gegner ist dann die HSG Wiefelstede/Neuenkruge.
TuS Holthusen: Lars Battermann (TW), Steffen Luikenga (TW), Tobias Adam (1), Malte Löning (1), Jan Löning (1), Thorben Hinderks, Marcus Wilken (6/3), Jörn Battermann (1), Jürgen „Figo“ Dreesmann (2), Thomas Janssen (3), Heiko Jans (3), Markus Janssen (6).
26.02.12 TuS Holthusen – Wilhelmshavener HV II 22:19 (7:12)
Es ist vollbracht!
Der „Heim-Fluch“ hat ein Ende! Im siebten Anlauf haben die Herrenhandballer des TuS Holthusen endlich den so lang ersehnten Heimerfolg feiern dürfen. Im direkten Duell der beiden Kellerkinder der Weser-Ems-Liga Nord gewannen die Mannen um Trainer Johann Janssen gegen die Reserve des Wilhelmshavener HV nach großem Kampf mit 22:19 Toren.
Nach den beiden äußerst knappen Niederlagen in den Vorwochen hatte man im Training alles daran gesetzt, die nötige Sicherheit und vor allem den Siegeswillen zurück in die Köpfe der Spieler zu bekommen. Doch davon war zu Beginn des Spiels nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil: Die Gäste ließen sich durch die offensive TuS-Abwehr, die wieder zwei Spieler in Manndeckung nahm, keineswegs verunsichern und erzielten ein einfaches Tor nach dem anderen. Und zu der viel zu laschen Abwehrarbeit gesellte sich auch im Angriff eine Ideenlosigkeit der Rheiderländer, die sich von der robusten Gäste-Abwehr total einschüchtern ließen. Wenn dann mal eine Lücke erspielt wurde, scheiterte man mit unplatzierten Würfen am Keeper der Wilhelmshavener. Nach zehn Minuten platzte Janssen der Kragen und er nutzte sein Team-TimeOut, um seine Spieler bei der Ehre zu packen und endlich die nötige Härte und Konsequenz an den Tag zu legen. Die Auszeit verfehlte ihre Wirkung nicht. Innerhalb kürzester Zeit kam der TuS wieder bis auf ein Tor heran, um danach komplett den Faden zu verlieren. Der WHV bestrafte diese kollektive Schwächephase mit fünf Toren in Folge und führte zur Pause völlig verdient mit 7:12 Toren.
Die Halbzeitansprache fiel entsprechend deutlich aus. Dass dieses Spiel noch lange nicht verloren war und die Hausherren unbedingt endlich den ersten Heimsieg ergattern wollten, merkte man sofort nach dem Wiederanpfiff. Und so ging die Achterbahnfahrt in die nächste Runde. Angetrieben von den zahlreichen Zuschauern, die den TuS immer wieder nach vorne peitschten, ließ man dank einer ganz anderen, viel positiveren Körpersprache in der Abwehr so gut wie gar nichts mehr zu. Wenn dann mal ein Ball den Weg auf das Tor der Rheiderländer fand, war er meistens sichere Beute des starken Keepers Simon Schröder. Und auch auf der Gegenseite fand man endlich die nötigen Mittel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen und Torerfolge zu verbuchen. So schmolz der Rückstand Tor um Tor und gipfelte in einer 2-Tore-Führung für den TuS nach 45 Spielminuten. Das Team vom Jadebusen versuchte in der Folgezeit mehr und mehr mit übertriebener Härte zurück ins Spiel zu kommen, wurde vom größtenteils souveränen Schiedsrichtergespann durch etliche Zeitstrafen jedoch immer wieder ausgebremst. Aber auch die Holthuser mussten immer wieder wegen zu engagierter Abwehrarbeit in Unterzahl agieren. Dass das Spiel bis kurz vor Schluss komplett offen blieb, lag größtenteils an der wieder abnehmenden Trefferquote des TuS, der sogar fünf Siebenmeter nicht im Tor unterbringen konnte. Ausgebadet wurde dies jedoch durch unbändigen Kampf und eine sehr starke Defensivarbeit, die den Grundstein für den Erfolg bilden sollte. Als die Gäste zwei Minuten vor Schluss noch einmal auf ein Tor verkürzen konnten, lieferten die Hausherren die richtige Antwort und brachten mit zwei Treffern in Folge den ersten Heimsieg in dieser Saison unter Dach und Fach. Krönender Abschluss dabei war Sekunden vor dem Schlusspfiff ein gehaltener Siebenmeter von Keeper Lars Battermann, bei dem die Stimmung ihren Höhepunkt erreichte. Am Ende durften die Holthuser einen 22:19-Sieg feiern, der aufgrund der starken zweiten Halbzeit auch mehr als verdient war.
Nachdem nun auch vor heimischen Publikum der erste Erfolg erkämpft werden konnte, will der TuS natürlich am kommenden Sonnabend an die Leistung anknüpfen. Gegner ist dann mit der HSG Harpstedt/Wildeshausen ein weiteres Team aus dem unteren Tabellendrittel.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Tobias Adam, Jan Winterboer, Johannes Kampen (1), Malte Löning (1), Jan Löning, Thorben Hinderks, Marcus Wilken (9/6), Jörn Battermann (2/1), Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Thomas Janssen (1), Nico Havrilla (3), Markus Janssen (4).
18.02.12 TuS Holthusen – SG STV / VfL Wilhelmshaven 29:30 (15:13)
Wieder kein Heimsieg
Fehlende Cleverness, keine Routine, zu grün hinter den Ohren – wie auch immer man es nennen möchte, den Herrenhandballern des TuS Holthusen gelang es auch im Heimspiel gegen die SG STV/VfL Wilhelmshaven nicht, einen oder gar zwei Punkte einzufahren. Nach 60 Minuten durften sich die Gäste über einen 29:30-Auswärtssieg freuen und der TuS stand wieder mal mit leeren Händen da.
Dabei hatte die Partie für die Rheiderländer perfekt begonnen. Die taktische Maßnahme, gleich zwei Rückraumspieler der Gäste von Anfang an in Manndeckung zu nehmen und im Angriff mit zwei Kreisläufern zu agieren, trug sofort Früchte. Unterstützt durch eine starke Leistung von Keeper Simon Schröder gelang es dem TuS, die groß gewachsenen Spieler der SG nicht ins Spiel kommen zu lassen. Auf der Gegenseite sorgten vor allem Thomas Janssen und Marcus Wilken in Zusammenarbeit mit den beiden Kreisläufern für etliche Torerfolge. Auch eine kurze Hochphase der Gäste, in der die Heimsieben eine 3-Tore-Führung durch vier Gegentore in Folge aus der Hand gab, brachte die Mannen von Trainer Johann Janssen nicht vom Kurs ab. Dank einer starken Schlussphase wurden die Seiten beim Stand von 15:13 für die Hausherren gewechselt.
Und auch im zweiten Abschnitt sah es sehr lange danach aus, als könnten die Holthuser den „Heim-Fluch“ endlich ablegen und etwas Zählbares ergattern. Obwohl die Gäste in der Defensive immer an Rande des Erlaubten arbeiteten, gelang es den Rheiderländer durch beherzte Aktionen zu Torerfolgen zu kommen. Allerdings leistete sich der TuS sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer wieder grobe Fehler, die die Gäste mit leichten Toren bestraften. So blieb das Spiel jederzeit ausgeglichen. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball und so wurden die spannenden Schlussminuten mit dem Wissen eingeläutet, dass das Team, das seine Fehlerquote geringer halten kann, das Feld als Sieger verlassen wird. Und so kam es dann auch, jedoch zu Ungunsten der Holthuser. Zwei unnötige Ballverluste gepaart mit schlechtem Abwehrverhalten sorgten für einen 3-Tore-Rückstand, den man 40 Sekunden vor dem Ende zwar bis auf ein Tor verkürzen konnte, jedoch im Gegenzug den entscheidenden Treffer kassierte. Die Gäste durften am Ende einen 29:30-Erfolg bejubeln. Für den TuS blieb trotz großem Kampf und einem ordentlichen Spiel jedoch wieder nur die Erkenntnis, dass Spiele in der Schlussphase entschieden werden und in diesen Phasen scheinbar die nötige Cleverness fehlt, um endlich zu Hause punkten zu können.
Am kommenden Wochenende haben die Holthuser im direkten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenschlusslicht, dem Wilhelmshavener HV 2, die nächste Chance auf einen Heimerfolg. Die Partie findet nicht, wie üblich, am Sonnabend, sondern am Sonntagmorgen um 11 Uhr statt.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Tobias Adam, Jan Winterboer (1), Joachim „Akki“ Janhsen, Malte Löning (2), Jan Löning (2/2), Thorben Hinderks (1), Marcus Wilken (7/3), Jörn Battermann (1), Jürgen „Figo“ Dreesmann, Thomas Janssen (5), Heiko Jans (2), Markus Janssen (8).
11.02.12 TuS Holthusen – HSG Aurich 23:24 (12:14)
Unnötige Heimniederlage
Denkbar knapp war es, allerdings sollte es wieder nicht für etwas Zählbares reichen. Zum Auftakt des „Heimspiel-Marathons“ verloren die Herrenhandballer des TuS Holthusen gegen die HSG Aurich mit 23:24 Toren. Damit warten die Mannen um Trainer Johann Janssen weiter auf einen Sieg vor eigenem Publikum.
Nach dem Überraschungscoup in der Vorwoche beim Tabellenführer Ganderkesee wollten die Rheiderländer endlich auch den eigenen Zuschauern für die bislang großartige Unterstützung einen Sieg schenken. Zwar hatte sich die personelle Situation nicht verbessert, allerdings hatte der Erfolg in letztem Spiel für Selbstvertrauen gesorgt und daher wollte man sich auch gegen die Auricher keineswegs verstecken. Nach einer zähen Anfangsphase, in der beide Mannschaften viele Fehler machten und kein Spielfluss aufkam, fand der TuS immer besser in die Partie. Durch eine kompakte Abwehr konnte die Heimsieben sich viele Bälle erkämpfen und im Angriff wurden die sich bietenden Lücken konsequent genutzt. Auch im Ergebnis spiegelte sich dies wieder. So hatte man sich Mitte der ersten Hälfte eine 4-Tore-Führung erspielt. Doch nur sechs Minuten später lagen die Gäste auf einmal wieder vorne. Nahezu fahrlässig gingen die Holthuser in dieser Phase mit ihrer Führung um und luden die HSG durch schlechte Absprachen förmlich zum Tore werfen ein. Danach fand der TuS allerdings wieder zurück ins Spiel. So wurden die Seiten beim Stand von 12:14 aus Sicht der Hausherren gewechselt.
Dass die Holthuser sich eine Menge für den zweiten Durchgang vorgenommen hatten, wurde den zahlreichen Zuschauern sofort deutlich. Durch eine wesentlich aggressivere Abwehrarbeit gelangen zahlreiche Ballgewinne, die dank einer besseren Wurfauswahl zu Torerfolgen führten. Den Rückstand wandelte der TuS dadurch innerhalb von zehn Minuten in eine Führung mit zwei Toren um. Allerdings machte eine erneute Schwächephase das eigentlich gute Spiel und sämtliche Chancen auf einen Punktgewinn zunichte. Mit einem 7:1-Lauf bestraften die Gäste die unentschlossenen Angriffsbemühungen der Rheiderländer. Erneut offenbarte man dabei in der Defensive deutliche Mängel. Der TuS gab sich aber nicht geschlagen. Zwei Tore in Folge brachten die Heimsieben wieder bis auf ein Tor heran. Als man zum Schluss jedoch alles auf eine Karte setzen musste, gelang den Gästen mit dem Treffer zum 22:24 bei einer noch ausstehenden Spielzeit von lediglich 60 Sekunden die Entscheidung. Auch der Anschlusstreffer und eine offene Manndeckung konnten die Heimniederlage für Holthusen nicht mehr verhindern.
Durch diese Niederlage bleibt der TuS auf dem 10. Tabellenplatz und hat es in den kommenden Spielen selbst in der Hand, in der Tabelle ein paar Schritte nach oben zu machen. Nächster Gegner ist am kommenden Sonnabend um 17 Uhr die STV/VfL Wilhelmshaven.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Steffen Luikenga, Malte Löning, Jan Löning (1), Thorben Hinderks (1), Marcus Wilken (4/1), Jörn Battermann (1), Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Thomas Janssen (1), Johannes Kampen, Heiko Jans (5/1), Markus Janssen (9).
04.02.12 TSV Ganderkesee - TuS Holthusen 26:28 (13:14)
TuS schlägt den Tabellenführer
Die Herrenhandballer des TuS Holthusen haben in der Weser-Ems-Liga für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Beim TSV Ganderkesee, seines Zeichens souveräner Tabellenführer, siegten die Mannen von Trainer Johann Janssen mit 28:26 Toren. Herausragender Akteur des TuS war dabei Keeper Simon Schröder.
Vor dem Spiel hatte wohl niemand auch nur einen Pfifferling auf die Rheiderländer gewettet, zu schlecht war die Leistung des TuS in der Vorwoche beim Tabellenschlusslicht. Hinzu kam, dass auch in diesem Spiel etliche verletzte Spieler nicht zur Verfügung standen. Die Vorzeichen deuteten somit ganz klar auf einen standesgemäßen Erfolg des Spitzenreiters hin, der seine Favoritenrolle auf die Meisterschaft in der Vorwoche durch einen Kantersieg gegen den Tabellenzweiten noch einmal untermauert hatte. Doch da hatte die Heimsieben die Rechnung ohne den TuS gemacht! Die Gäste zeigten von Beginn an eine bärenstarke Vorstellung und erkämpften sich durch eine vielbeinige Abwehr etliche Bälle. Auch im Angriff wurden immer wieder Lücken gegen die offensive 3:2:1-Abwehrformation der Hausherren geschaffen und dann auch konsequent genutzt. Der TSV war sichtlich beeindruckt von der couragierten Leistung der Holthuser, hielt das Spiel aufgrund individueller Klasse aber jederzeit ausgeglichen. So wurden die Seiten mit einer 14:13-Führung für den TuS gewechselt.
Dass eine starke erste Halbzeit aber keinerlei Bedeutung hat, sondern vor allem im zweiten Durchgang weiterhin konzentriert und engagiert gearbeitet werden muss, um auch etwas Zählbares zu erreichen, gab Janssen seinen Schützlingen beim Pausentee mit auf den Weg. Und genau diese Kampfbereitschaft, gepaart mit unbändigem Siegeswillen, zeigte der TuS in der zweiten Halbzeit. Angetrieben vom überragenden Simon Schröder, der die Heimsieben mit seinen Paraden zur Verzweiflung brachte und sogar Siebenmeter reihenweise parierte, überstanden die Holthuser auch eine kurze Schwächephase, die der TSV trotzdem nutzte, um vier Tore in Folge zu erzielen und mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Doch der TuS ließ sich nicht, wie in so vielen Spielen davor, verunsichern und zu leichten Fehlern hinreißen, sondern kämpfte unermüdlich weiter. Dabei steckte man sogar die etlichen Fehlentscheidungen des total überforderten Schiedsrichtergespanns weg, das mit seiner einseitigen Strafenverteilung zu Ungunsten des TuS zwar deutlichen Einfluss auf das Spielgeschehen nahm, doch damit nur noch mehr den ohnehin schon enormen Kampfgeist der Holthuser weiter stärkte. So kam man auch in Unterzahl immer wieder zu Torerfolgen und ging fünf Minuten vor Schluss wieder in Führung. Dem TSV gelang zwar im Gegenzug der Ausgleich, danach war es aber mit der Herrlichkeit des Spitzenreiters endgültig vorbei. Der TuS sorgte mit drei Toren in Folge für die Entscheidung. Beim Schlusspfiff und dem damit verbundenen 28:26-Erfolg kannte der Jubel der Holthuser keine Grenzen. Durch diesen Sieg hält man weiter Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld und hat beim nun kommenden „Heimspiel-Marathon“ mit fünf Heimspielen in Folge die Möglichkeit, sich vom Tabellenkeller zu entfernen.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Malte Löning (1), Jan Löning (1), Thorben Hinderks (2), Marcus Wilken (8/4), Jürgen „Figo“ Dreesmann, Thomas Janssen (2), Jan Winterboer, Johannes Kampen (1), Heiko Jans (8/2), Markus Janssen (5).
29.01.12 Wilhelmshavener HV 2 - TuS Holthusen 25:18 (15:6)
Auswärtsdebakel in Wilhelmshaven
Aus dem erhofften Befreiungsschlag ist eine empfindliche Niederlage geworden – das Gastspiel der Herrenhandballer des TuS Holthusen bei der zweiten Mannschaft des Wilhelmshavener HV endete mit einer deutlichen Niederlage für den TuS.
Personell arg gebeutelt traten die Mannen um Trainer Johann Janssen die Reise an den Jadebusen an. Vom 23-Mann-Kader standen lediglich 13 Spieler zur Verfügung. Über die Bedeutung dieser Partie musste man nicht viele Worte verlieren, traf doch der Tabellenletzte auf den Tabellenvorletzten. Doch dieser Bedeutung schienen sich die Rheiderländer nicht ganz bewusst zu sein. Von Beginn an merkte man der Heimsieben deutlich mehr Siegeswillen und Kampfbereitschaft an als dem TuS. Nichtsdestotrotz verlief die Anfangsphase relativ ausgeglichen, was allerdings zu größten Teilen daran lag, dass TuS-Keeper Simon Schröder sein Team mit etlichen Paraden im Spiel hielt. Allerdings war auch er machtlos, als sich die Holthuser Mitte der ersten Halbzeit immer mehr klägliche Torwürfe nahmen und den Keeper der Hausherren nahezu kaputt warfen. Und so rollte ein Tempogegenstoss nach dem anderen auf das Tor der Gäste zu. Auch aus dem gebundenen Spiel gelangen dem WHV etliche einfache Tore, da die Holthuser in der Abwehr wie Sandsäcke wirkten und jeglichen Körperkontakt verweigerten. Ergebnis dieser bedauerlichen dreißig Minuten war eine 15:6-Führung für die Wilhelmshavener.
In der Halbzeitpause versuchte Janssen, sein Team bei der Ehre zu packen, um nicht komplett unter die Räder zu kommen. Und eine Art „Aufbäumen“ ließen die Rheiderländer dann auch im zweiten Abschnitt erkennen. Jedoch lies die weiterhin katastrophale Chancenverwertung eine richtige Aufholjagd zu keinem Zeitpunkt zu. Und auch in der Abwehr wurde immer nur phasenweise beherzt gearbeitet, sodass man es der Heimsieben leicht machte, das Spiel ohne Probleme über die Bühne zu schaukeln. Beim Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichtergespanns Meyer/Scholz aus Rastede durfte der WHV somit einen völlig verdienten 25:18-Erfolg feiern. Für den TuS bedeutet diese Niederlage das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz. So langsam müssen auch die letzten Spieler der Holthuser endlich begreifen, dass man ohne die richtige Einstellung in der Weser-Ems-Liga nicht bestehen kann. Am kommenden Wochenende gastiert der TuS beim Tabellenführer aus Ganderkesee. Nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung ist dort ein achtbares Ergebnis möglich.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Malte Löning (1), Jan Löning (1), Thorben Hinderks, Jörn Battermann (1), Marcus Wilken (4/4), Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Thomas Janssen, Max Hartung, Joachim „Akki“ Janhsen, Heiko Jans (4/1), Markus Janssen (6).
21.01.12 TuS Holthusen – VfL Rastede 24:35 (12:13)
Erst HUI, dann PFUI...!!!
Einer starken ersten Halbzeit folgte im Heimspiel der Herrenhandballer des TuS Holthusen ein schwacher zweiter Durchgang. Ergebnis dieser beiden komplett verschiedenen dreißig Minuten war eine deutliche Heimniederlage gegen den VfL Rastede.
Dabei ließ der erste Abschnitt auf den ersten Punktgewinn vor heimischer Kulisse hoffen. Die Mannen um Coach Johann Janssen standen kompakt in der Abwehr und ein gut aufgelegter Lars Battermann im Tor sorgte mit einigen Paraden für noch mehr Sicherheit im Lager des TuS. Auch im Angriff gelang es, zwar größtenteils durch Einzelaktionen, die robuste Abwehr des VfL in Verlegenheit zu bringen und so Torerfolge zu verbuchen. Da allerdings auch einige Fehler im Spiel der Heimsieben nicht ausblieben, konnten die Gäste ihrerseits auch immer wieder einfache Tore bejubeln. So gelang es keiner Mannschaft, sich wirklich abzusetzen und die Seiten wurden beim Stand von 12:13 für den VfL gewechselt.
Auch nach dem Pausentee hielten die Hausherren das Spiel weiterhin ausgeglichen. Bis zur 45. Minute und einem Spielstand von 19:22 aus Holthuser Sicht durften die zahlreichen Zuschauer weiter auf ein erfolgreiches Ende der Partie für die Rheiderländer hoffen. Doch was danach passierte, war kein unbändiger Siegeswille und Kampf um jeden Zentimeter mit dem Ziel, die Partie noch für sich zu entscheiden, sondern fehlende Durchschlagskraft im Angriff und eine grauenvolle Rückwärtsbewegung in der Abwehr. Diese Mängel nutzten die Rasteder konsequent aus und erzielten ein leichtes Tor nach dem anderen. Und natürlich spiegelte sich das auch im Ergebnis wieder – so stand es acht Minuten vor dem Schlusspfiff 21:29 für den VfL und die Partie war vorentschieden. Scheinbar hatten die starke erste Halbzeit und die ersten Minuten im zweiten Durchgang zu viel Kraft gekostet, denn auch in der Folgezeit gelang es dem TuS nicht mehr, das Ergebnis im Rahmen zu halten. Die Gäste zogen Tor um Tor davon und durften am Ende einen verdienten 24:35-Auswärtserfolg feiern.
Für die Holthuser gilt es nun, die volle Konzentration auf das kommende Spiel beim Tabellennachbarn, der zweiten Mannschaft des Wilhelmshavener HV, zu legen. Sollte sich das Verletzen-Lazarett bis dahin etwas gelegt haben, ist dort sicherlich etwas Zählbares erreichbar. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man über die volle Spielzeit Vollgas gibt.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Tobias Adam, Malte Löning, Jan Löning (1/1), Jan Winterboer (1), Thorben Hinderks, Jörn Battermann, Marcus Wilken, Thomas Janssen (3), Max Hartung (1), Joachim „Akki“ Janhsen (1/1), Heiko Jans (8/3), Markus Janssen (9).
15.01.12 VfL Bad Zwischenahn – TuS Holthusen 28:23 (12:9)
Niederlage beim Spitzenreiter
Das neue Jahr hat für die Herrenhandballer des TuS Holthusen mit einer
Niederlage begonnen. Beim Tabellenführer, dem VfL Bad Zwischenahn, verloren
die Mannen um Trainer Johann Janssen am späten Sonntagnachmittag mit 23:28
Toren.
Nach fünfwöchiger Pause ging es für die Rheiderländer gleich zu einem der
Top-Favoriten auf die Meisterschaft und nicht wenige rechneten damit, dass
der TuS mit einer deftigen Klatsche die Heimreise antreten darf. Doch es
kam mal wieder anders und die Holthuser zeigten auch in diesem schweren
Spiel, dass sie alles andere als Kanonenfutter für die Spitzenteams der
Liga sind. Mit der Devise, von Anfang an hochkonzentriert in die Partie zu
gehen und auf keinen Fall bereits zu Beginn deutlich ins Hintertreffen zu
geraten, gingen die Gäste in die Partie. Und die Umsetzung klappte
ausgezeichnet. Der TuS kämpfte in der Abwehr um jeden Ball und zeigte auch
im Angriff eine ordentliche Vorstellung. Dass der VfL mit einer
12:9-Führung in die Kabinen gehen durfte, lag an einigen technischen und
individuellen Fehlern, u.a. wurden zwei Siebenmeter verworfen, auf Seiten
der Gäste.
Nichtsdestotrotz machte die Leistung aus dem ersten Durchgang Mut für die
kommenden dreißig Spielminuten. Und die Holthuser machten da weiter, wo sie
aufgehört hatten. Doch leider schlichen immer häufiger Unkonzentriertheiten
ein, die es verhinderten, den Rückstand weiter zu verkürzen. Ganz im
Gegenteil: Diese zehnminütige Phase nutzte die Heimsieben aus, um durch
einfache Tempogegenstöße den Vorsprung auszubauen. Die Partie war nach 50
Minuten und einem Spielstand von 25:17 für den VfL somit bereits
entschieden. Für die Rheiderländer ging es nun darum, noch einmal alle
Kräfte zu bündeln und über eine kompakte Abwehr Ergebniskosmetik zu
betreiben. Und dieses Vorhaben gelang dem TuS, der sich bis zum
Schlusspfiff noch einmal zurückkämpfte und sich mit einer verdienten
23:28-Niederlage abfinden musste.
Am kommenden Sonnabend erwarten die Holthuser mit dem VfL Rastede den
nächsten Hochkaräter. Anwurf der Partie ist um 17:00Uhr in der Sporthalle
der Phönixschule, Weener.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Marco Post, Malte
Löning (1), Jürgen „Figo“ Dreesmann (1), Max Hartung (1), Nico Havrilla
(1), Thorben Hinderks (1), Jörn Battermann (1), Thomas Janssen (1), Jan
Löning (2/2), Marcus Wilken (3/1), Markus Janssen (5), Heiko Jans (6/1).
10.12.11 HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 2 – TuS Holthusen 31:32 (13:18)
Nichts für schwache Nerven
Vorzeitige Bescherung für die Herrenhandballer des TuS Holthusen: In letztem Spiel dieses Jahres gewannen die Mannen um Trainer Johann Janssen bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 2 mit 32:31 Toren. Durch diesen Erfolg kletterte der TuS auf den achten Tabellenplatz.
Schon aufgrund der Tabellenkonstellation durfte man dieses Spiel in die Kategorie „Abstiegskampf“ einordnen. Für die HSG als Tabellenachten und den TuS als Schlusslicht ging es um zwei wahnsinnig wichtige Punkte. Und diese Wichtigkeit spürte man von Beginn an. So wurde in beiden Abwehrreihen mit hoher Aggressivität gearbeitet. Während sich die Hausherren dabei oft an der vielbeinigen und sehr offensiv ausgerichteten Holthuser Abwehr die Zähne ausbissen, nutzte der TuS die vielen abgefangenen Bälle zu einfachen Toren über Tempogegenstösse. Und als die Rheiderländer zum Ende des ersten Durchganges das Tempo noch einmal verschärften, fand die HSG nahezu keine Mittel mehr, um zu Torerfolgen zu kommen bzw. den Angriffswirbel des TuS zu stoppen. Ergebnis dieser starken ersten Hälfte war eine 18:13-Führung für die Holthuser.
Die Devise für die zweite Halbzeit konnte daher auch nur lauten, genauso weiter zu spielen. Und das taten die Gäste. Immer wieder wurden im Angriff die Lücken genutzt und auch als die Heimsieben zwischenzeitlich bis auf ein Tor verkürzen konnte, lies sich der TuS nicht aus der Ruhe bringen und baute seine Führung bis zehn Minuten vor Schluss auf sechs Tore aus. Doch wie bereits in der letzten Begegnung erlaubte sich der TuS wieder zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt seine kollektive Schwächephase. So kam die HSG Tor um Tor heran und profitierte dabei zum einem davon, dass der TuS die letzten Minuten aufgrund mehrerer Zeitstrafen durchweg in Unterzahl spielen musste, und zum anderen von einigen fragwürdigen Entscheidungen des ansonsten souveränen Schiedsrichtergespanns. Und während den Holthuser so langsam die Luft ausging, stand es zwei Minuten vor dem Abpfiff plötzlich Unentschieden und es sah danach aus, als würden die Gäste sich wieder einmal um den verdienten Lohn bringen. Die HSG nahm nun beide Rückraumschützen des TuS in Manndeckung, doch trotz Unterzahl gelang es den Holthuser in Person von Thomas Janssen, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Der folgende Angriff wurde von der Holthuser Abwehr mit letztem Einsatz abgefangen und so bejubelten die Rheiderländer beim Ertönen der Schlusssirene einen 32:31-Auswärtssieg. Durch diesen Erfolg hat der TuS auf jeden Fall über die Weihnachtsfeiertage einen Nichtabstiegsplatz inne und somit eine perfekte Grundlage, um am nächsten Wochenende die alljährliche Weihnachtsfeier abzuhalten.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Jan Löning, Johannes Kampen, Jan Winterboer, Thorben Hinderks (1), Jörn Battermann (4), Jürgen „Figo“ Dreesmann (3), Martin van Scharrel (6/1), Marcus Wilken (2), Thomas Janssen (1), Max Hartung (2), Heiko Jans (5/3), Markus Janssen (8).
26.11.11 TuS Holthusen – HSG Blexer TB / SV Nordenham 27:31 (13:16)
Nächste unnötige Niederlage
Auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten, doch am Ende wieder nicht gewonnen. So oder so ähnlich könnte das Fazit der Herrenhandballer des TuS Holthusen nach der unglücklichen Niederlage im Heimspiel gegen die HSG Blexer TB / SV Nordenham lauten. Die Gäste durften durch einen 31:27-Erfolg zwei Punkte mit auf die lange Heimreise nehmen.
Die Mannen um Coach Johann Janssen starteten sehr gut ins Spiel. Die Abwehr stand recht sicher und vorne wurden durch viel Bewegung Chancen erspielt, die zu Beginn nahezu immer den Weg ins Tor fanden. Zudem sorgte Keeper Lars Battermann mit zwei gehalteten Siebenmetern und guten Paraden für zusätzliche Sicherheit. Doch wie in bislang jedem Spiel gab es auch dieses Mal wieder Phasen im Spiel der Rheiderländer, in denen völlige Unkonzentriertheit in Abwehr und Angriff zu leichten Gegentoren führte und damit die sonst gute Leistung kaputt machte. Zwei solche „Kollektivauszeiten“ mussten die zahlreichen Zuschauer in der ersten Halbzeit mit ansehen. Beide Phasen nutzten die Gäste zu je drei Torerfolgen. Doch der TuS kämpfte weiter und hielt das Spiel völlig ausgeglichen. Dass die HSG mit einer 16:13-Führung in die Kabinen gehen konnte, lag einzig und allein an den bereits erwähnten unnötigen Fehlern im Spiel der Hausherren.
Für den zweiten Spielabschnitt hatten sich die Holthuser zurecht einiges vorgenommen, denn man konnte schon in der ersten Halbzeit sehen, dass bei etwas mehr Cleverness etwas Zählbares erreichbar war. Hoch motiviert ging der TuS dieses Unterfangen an und glich den Rückstand schnell wieder aus. In der Folgezeit war das Spiel völlig offen und es war bezeichnend, dass sich die Heimsieben mit einer erneuten Schwächephase um den verdienten Lohn brachten. Durch schlechte Torwürfe und damit verbundene Tempogegenstöße bestraften die Gäste den TuS eiskalt und sorgten mit einem 6:0-Lauf für die Entscheidung. Den Holthusern gelang bis zum Schlusspfiff nur noch Ergebniskosmetik.
Wieder einmal sorgte fehlende Cleverness für eine unnötige Niederlage. Doch nun gilt es, das Positive daraus zu ziehen, denn schließlich spielte der TuS 50 Minuten auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten. Zum Abschluss des Jahres geht es in zwei Wochen zur HSG Grüppenbühren / Bookholzberg.
TuS Holthusen: Lars Battermann (TW), Simon Schröder (TW), Tobias Adam (1), Marco Post, Malte Löning, Jan Löning, Jörn Battermann, Thomas Janssen (1), Joachim „Akki“ Janhsen (4/2), Max Hartung (1), Marcus Wilken (1), Martin van Scharrel (4), Heiko Jans (7/3), Markus Janssen (8).
19.11.11 HSG Wiefelstede/Neuenkruge – TuS Holthusen 22:15 (10:8)
Ein Spiel zum Vergessen
Nach dem ersten Sieg der Saison vor zwei Wochen in Wildeshausen führte es die Herrenhandballer des TuS Holthusen am Samstagabend zum nächsten Auswärtsspiel. Gegner war diesmal Mitaufsteiger HSG Wiefelstede/Neuenkruge. Doch nicht der erhoffte zweite Sieg sollte am Ende für den TuS herausspringen, sondern eine völlig unnötige, aber verdiente 15:22-Auswärtspleite.
Die Rheiderländer gingen mit breiter Brust in die Partie und spielten sehr stark in den ersten Minuten. Daraus resultierte eine 4:1-Führung, die allerdings die einzige während der gesamten Spielzeit bleiben sollte. Aus unerklärlichen Gründen lief beim TuS danach überhaupt nichts mehr zusammen. Einzig und allein Steffen Luikenga im Tor bot eine gute Leistung und konnte sich immer wieder durch starke Paraden auszeichnen. Bis zum Pausentee konnten sich die Hausherren, die auch nicht viel besser spielten, eine 10:8-Führung erkämpfen.
Deutliche Worte in der Kabine zeigten zu Beginn des zweiten Spielabschnittes ihre Wirkung. Die Gäste kamen langsam zurück in die Partie und konnten nach 45 Minuten den Spielstand wieder ausgleichen. Doch dann fielen die Holthuser wieder in die Lethargie der ersten Hälfte zurück, währenddessen die HSG immer mehr an einen Sieg glaubte. Genau dieser Siegeswille fehlte beim TuS komplett und sollte am Ende ausschlaggebend sein. Denn in der Schlussviertelstunde gelang den Mannen von Trainer Johann Janssen nur noch ein einziger Treffer. Die Heimsieben nutzte ihre Möglichkeiten auf der Gegenseite wesentlich konsequenter und durfte beim Schlusspfiff einen 22:15-Heimerfolg bejubeln. Aus Holthuser Sicht gilt es, die gezeigte Leistung aufzuarbeiten und das Spiel dann schnell zu vergessen. Am kommenden Sonnabend steht endlich wieder ein Heimspiel für den TuS an. Gegner ist dann die HSG Blexer TB/ SV Nordenham, der aktuelle Tabellenzweite.
TuS Holthusen: Steffen Luikenga (TW), Lars Battermann (TW), Malte Löning, Jan Löning, Thorben Hinderks, Jörn Battermann, Jürgen „Figo“ Dreesmann, Martin van Scharrel (3/2), Marcus Wilken (3), Thomas Janssen (1), Max Hartung (1), Nico Havrilla (1), Heiko Jans (3/1), Markus Janssen (3).
05.11.11 HSG Harpstedt/Wildeshausen – TuS Holthusen 25:28 (14:13)
AUSWÄRTSSIEG...!!!
Es ist vollbracht! Im sechsten Anlauf haben die Herrenhandballer des TuS Holthusen ihren ersten Sieg eingefahren. Bei der HSG Harpstedt/Wildeshausen landete das Team um Coach Johann Janssen einen 28:25-Auswärtssieg. Herausragender Akteur der Rheiderländer war dabei Torwart Simon Schröder, der die Heimsieben schier zur Verzweiflung brachte.
Nach der starken Leistung aus der Vorwoche in Aurich ging der TuS mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Zudem sah es an diesem Wochenende auch in personeller Hinsicht etwas entspannter bei den Gästen aus. Und so legten die Holthuser gleich los wie die Feuerwehr. Nach gerade einmal fünf Spielminuten führte man mit 5:2. Allerdings ließen diese Minuten schon erahnen, dass es kein Spiel für Handballfeinschmecker werden sollte. Zu viele technische und spielerische Fehler sorgten für viel Hektik. Außerdem wurden reihenweise, auch teilweise hochkarätige, Chancen kläglich vergeben. So kamen die Hausherren immer wieder ins Spiel und gingen sogar nach 20 Minuten erstmal in Führung. Diese Führung nahmen sie dann auch mit in die Halbzeit, sodass beim Stand von 14:13 für die HSG die Seiten gewechselt wurden.
Die Marschroute für den TuS war klar: Fehler abstellen, Chancen nutzen und kämpfen bis zum Umfallen! Und genau das tat man dann auch. Angetrieben vom bärenstarken Simon Schröder im Tor wurden immer wieder über die Kreisläufer Tore erzielt und Siebenmeter heraus geholt, die dann auch fast immer ihr Ziel fanden. Konnte die Heimsieben bis zur 45. Minuten noch die Führung behaupten, war es danach mit ihrer Herrlichkeit vorbei. Die Abwehr des TuS nahm die beiden stärksten Spieler der HSG in Manndeckung und dem Rest fiel gegen die vielbeinige Holthuser Abwehr nicht mehr viel ein. Auch im Angriff stellten die Gäste um, es wurde mit zwei Kreisläufern gespielt und mit dieser Variante wurden immer wieder Lücken in der Abwehr der HSG erspielt, die dann konsequent ausgenutzt wurden. In den letzten sieben Minuten nagelte Schröder sein Gehäuse dann komplett zu und auf der Gegenseite durfte man noch viermal jubeln, sodass beim Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichtergespanns Otten/Humke aus Oldenburg riesige Freude im Lager der Holthuser herrschte. Mit dem 28:25-Erfolg verlässt der TuS den letzten Rang in der Tabelle und belohnt sich selbst für die starken Auftritte in den vorherigen Spielen. Am 19.11.11 gilt es dann, beim Mitaufsteiger HSG Wiefelstede/Neuenkruge diese Leistung zu bestätigen.
TuS Holthusen: Simon Schröder (TW), Lars Battermann (TW), Jan Winterboer, Johannes Kampen, Fokko Jans, Malte Löning, Jan Löning (2), Thorben Hinderks, Martin van Scharrel (5/2), Marcus Wilken (5/3), Thomas Janssen (3), Max Hartung (3), Heiko Jans (3), Markus Janssen (7).
29.10.11 HSG Aurich – TuS Holthusen 29:23 (16:12)
Starker Auftritt beim Meisterschaftsfavoriten
Nach fünfwöchiger Pause stand für die Herrenhandballer des TuS Holthusen endlich das nächste Spiel auf dem Programm. Dieses Mal ging es nach Aurich, dem einzigen „Derby“ in dieser Saison. Dort wartete mit der HSG der Vizemeister der vergangenen Saison auf die Mannen um Coach Johann Janssen und damit waren die Rollen bereits vor dem Anpfiff klar verteilt. Am Ende durften die Hausherren dann auch einen Sieg bejubeln.
Doch diesen Sieg nahmen die Auricher nicht einfach so im Vorbeigehen mit nach Hause. Und das, obwohl die Rheiderländer personell arg gebeutelt in die Partie gehen mussten, denn etliche wichtige Spieler standen nicht zur Verfügung. Vielleicht auch gerade aus diesem Grund stimmte die Einsatzbereitschaft und der Kampfgeist beim TuS noch mehr als ohnehin schon in den vorherigen Spielen. In der Abwehr wurde größtenteils beherzt zugepackt und im Angriff wurden die sich bietenden Chancen nahezu konsequent genutzt. Natürlich schlichen sich auch einige unnötige Fehler ein. Diese nutzten die cleveren Hausherren, um sich bis zur Paus